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Warum ist der Eiweißling besser als ein Steak?

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Warum ist der Eiweißling besser als ein Steak?

Es gibt eine große Menge an wissenschaftlichen Fakten und Analysen rund um die essenziellen Aminosäuren. Beispiele aus dem täglichen Leben helfen uns, diese Zusammenhänge besser zu verstehen. Versuchen wir es mit einer einfachen Frage:


Ist der Eiweißling besser als ein Steak?

Die klare Antwort lautet: Ja, das ist er! Für uns Menschen bringt der Eiweißling nur Vorteile, und anders als bei Steaks müssen dafür keine Tiere geschlachtet werden.

Nehmen wir Rindfleisch, einen der hochwertigsten Eiweißlieferanten. 100 g enthalten etwa 1,7 g L-Leucin (Quelle: Wikipedia). Allerdings liegen die Aminosäuren beim Eiweißling in reiner kristalliner Form vor, im Rindfleisch sind sie im Gesamtprotein gebunden. Das bedeutet, dass nur etwa 32 % der im Fleisch enthaltenen Aminosäuren für den aufbauenden (anabolen) Stoffwechsel (= aufbauende Prozesse) genutzt werden können. Die restlichen 68 % gehen in den abbauenden (katabolen) Stoffwechsel, bilden Stickstoffabfall und belasten die Nieren. Daher rührt die Empfehlung, nicht zu viel Fleisch zu essen!

Für unsere Rechnung bedeutet das: Von 1,7 g L-Leucin in 100 g Rindfleisch verwenden wir gerade mal 32 %. Das ist ein verwertbarer Anteil von etwa 544 mg. Die übrigen 1156 mg gehen ohne Nutzen durch den Körper und bilden dabei noch giftige Schlacken!

Werfen wir nun einen Blick auf die Alternative: Die empfohlene Dosis von vier Eiweißlingen (3 g) pro Mahlzeit enthält 519 mg L-Leucin. Fast 100 % der kristallinen Aminosäure im Eiweißling stehen Ihrem aufbauenden (anabolen) Stoffwechsel zur Verfügung. Im Gegensatz zum Rindfleisch gehen beim Eiweißling keine Aminosäuren in den abbauenden (katabolen) Stoffwechsel. Es fallen keine belastenden und giftigen Abfallprodukte an.


Fazit:

100 g Rindfleisch haben 544 mg verwertbares L-Leucin, mit vier Eiweißlingen bekommt Ihr Körper 519 mg L-Leucin – von dem fast alles verwertet werden kann. Die Eiweißlinge belasten die Nieren nicht, kein Tier muss sterben und die Umwelt wird um das 100-Fache weniger belastet. Und nicht zuletzt sparen Sie viel Geld, denn für den Preis von 4 Eiweißlingen bekommen Sie kein Fleisch, weder ein hochwertiges noch ein billiges aus dem Supermarkt. Bei Molke oder Sojaproteinen (weitere Aminosäurelieferanten) ist die Rechnung noch deutlicher: 16 % der Proteine aus Milch, Käse, oder Soja können verwertet werden, ganze 84 % sind für Ihren Organismus verloren!


Die acht essenziellen Aminosäuren des Eiweißlings und deren wichtigste Wirkungen:

L-Leucin 17,3 %
• unterstützt den Aufbau und den Erhalt von Muskelgewebe sowie Wundheilungsprozesse
• verhindert eine rasche Ermüdung
• unterstützt eine Gewichtsreduktion durch fettabbauende Wirkung
• wirkt cholesterin- und blutdrucksenkend L-Phenylalanin 15,79 %
• erleichtert den Ausstoß von Schadstoffen
• hilft bei der Bildung von Papain und Melanin
• wirkt anregend und stimmungsaufhellend und begünstigt die Bildung von Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin
• steigert die geistige Leistungsfähigkeit und die Kreativität
• wirkt appetitzügelnd L-Valin 12,03 %
• unterstützt den Muskelaufbau und wird zur Gewichtsreduzierung eingesetzt
• unterstützt als »Nerveneiweiß« die psychische Stabilität L-Isoleuchin 10,52 %
• fördert einen effizienten Muskelaufbau sowie die Wundheilung
• wirkt gegen Muskelschwäche, Lustlosigkeit und Abgeschlagenheit L-Threonin 7,9 %
• stärkt das Immunsystem
• sorgt als Grundbaustein der Proteine Kollagen und Elastin für schöne Nägel, Haut und Haare
• stabilisiert den Blutzuckerspiegel und festigt den Zahnschmelz

L-Lysin 7,87 %
• unterstützt die Proteinbiosynthese zur Bildung von Bindegewebe, Muskeln und Knochen
• wird bei der Behandlung von Herpes simplex eingesetzt
• begünstigt den Transfer von Calcium in die Knochen und wird bei Osteoporose eingesetzt
• verhindert die Ablagerung von Lipoprotein(a) in der Arterienwand L-Methionin 7,31 %
• hilft bei übermäßigen Fettablagerungen in der Leber
• unterstützt die Regeneration von Leber und Nierengewebe und erhöht gleichzeitig die Produktion von Lecithin
• hält den Histaminspiegel niedrig
• bekämpft Allergien
• wirkt stress- und schmerzlindernd

L-Tryptophan 1,88 %
• beruhigt und regelt unseren Schlaf-wach-Rhythmus
• verbessert die Schlafqualität
• steigert die Stresstoleranz
• wirkt antidepressiv

Für weitere Informationen setzen Sie sich gern einfach mit uns in Verbindung.
Ihre Nicola Sautter

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