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Nicola Sautter: Warum ist der Eiweißling besser als ein Steak?

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Hallo Ihr Lieben,

Es gibt viele wissenschaftliche Fakten und Argumente rund um die essentiellen  Aminosäuren. Um diese Fakten besser zu verstehen, helfen uns Praxisbeispiele und Dinge, die wir aus unserem alltäglichen Leben kennen. Ich habe mir deshalb mal eine ganz simple Frage gestellt: Ist der Eiweißling eigentlich besser als ein Steak? Das Ergebnis: Ja, ist er! Die Rechnung geht auf – und das nicht nur für die Tiere, die für den Eiweißling nicht geschlachtet werden müssen. Der Vergleich Eiweißling gegen Steak bietet auch und vor allem für uns Menschen große Vorteile.

Wir nehmen einfach mal Rindfleisch, einer der hochwertigsten Eiweißlieferanten, der uns als Nahrung zur Verfügung steht. 100g davon enthalten 1,691g L-Leucin. Das sind also zirka 1,7g (Quelle Wikipedia). Das wäre gar nicht mal so schlecht. Das Problem aber: Bei Rindfleisch finden wir Aminosäuren nicht in reiner kristalliner Form (wie im Eiweißling), sondern als Gesamtprotein. Das bedeutet, nur ca. 32 Prozent der im Fleisch enthaltenen  Aminosäure kann für den anabolen Stoffwechsel (=aufbauende Prozesse) genutzt werden. Die anderen rund 68 Prozent gehen in den katabolen Stoffwechsel (abbauende Prozesse), bilden also Stickstoffabfall und belasten die Nieren. Daher kommt auch die Empfehlung, nicht zu viel Fleisch zu essen!

Für unsere Rechnung bedeutet das: Von den 1,7 Gramm L-Leucin in 100g Rindfleisch können wir nur 32 Prozent verwenden. Somit komme ich auf einen verwertbaren Anteil von gerade einmal ca. 544 mg. Ganze 1156 mg hingegen gehen ohne Nutzen durch den Körper und bilden dabei sogar noch giftige Schlacken!

Nun die Gegenrechnung: Die empfohlene Dosis von vier Eiweißlingen (3g) pro Mahlzeit enthält 519 mg L-Leucin. Die kristalline Aminosäure im Eiweißling steht zu annähernd 100% dem anabolen Stoffwechsel  zur Verfügung. Das heißt, im Gegensatz zum Rindfleisch gehen beim Eiweißling keine Aminosäuren für den katabolen Stoffwechsel verloren und es fallen auch keine belastenden und giftigen Abfallprodukte an.

Fazit: Wer 100g Rindfleisch isst, hat rund 544 mg verwertbares L-Leucin verspeist, bei der Einnahme von vier Eiweißlingen sind es 519 mg L-Leucin. Mit den Eiweißlingen belastest man aber nicht seine Nieren, es stirbt dafür kein Tier und die Umwelt freut sich, weil die Herstellung von pflanzlichen Aminosäuren im Vergleich zu tierischen um das 100-fache ressourcenschonender ist!  Und auch der Geldbeutel wird sich freuen,  denn vier Eiweißlinge kosten gerade einmal ca. 90 Cent - und dafür bekommt man lange kein hochwertiges Rindersteak.

Diese Rechnung kann man auf so gut wie alle Produkte anwenden. Bei Molke oder Sojaproteinen schaut die Rechnung sogar noch eindeutiger aus, denn die Verwertbarkeit von Proteinen aus Milch, Käse, oder Soja liegt bei lediglich rund 16 Prozent - ganze 84 Prozent sind für die Katz!

Herzliche Grüße
Ihre Nicola Sautter 

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