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Das richtige Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren

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Das richtige Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren
Warum sind Omega-3-Fettsäuren so wichtig für unseren Körper?

Wofür brauchen wir Omega-3-Fettsäuren?
Omega-3-Fettsäuren spielen eine essentielle Rolle in unserem Organismus. Sie sind die Grundbausteine für unsere Hormone, welche gegen Entzündungen wirken. Sie verbessern die Fließeigenschaft des Blutes und damit Ihr gesamtes Herz- Kreislauf-System. Jede einzelne Zellmembran benötigt die wertvollen Omega-3-Fettsäuren, um dünn und elastisch zu bleiben. Folglich gewährleisten sie einen optimalen Stoffwechsel sowie ein gesundes Nervensystem. Aus diesem Grund ist die bestmögliche Versorgung unseres Körpers mit Omega-3-Fettsäuren so wichtig.


Was ist Krill und wie wird Krillöl gewonnen?
Das Krill stammt aus den klarsten und kältesten Gewässern des antarktischen Ozeans. Krill ist ein kleiner Krebs, dessen Nahrungsquelle Plankton ist. Das eisklare Wasser der Antarktis ist weitgehend frei von Verschmutzungen. Zudem steht das Krill ganz unten in der Nahrungskette und die Fangquote liegt bei max. 0,03 %, womit eine ökologische Unbedenklichkeit garantiert ist (ECOSAFE). Das Krillöl ist durch die neueste molekulare Destillation geprüft und frei von jeglichen Schadstoffen und Rückständen.


Warum empfehle ich Krillöl?
Krillöl zählt zu den hochwertigsten Omega-3-Fettsäure-Präparaten, da es einerseits besonders leicht verträglich ist und andererseits vom Körper optimal resorbiert und verarbeitet werden kann. Anders als herkömmliche Öle ist Krillöl an Phospholipide gebunden. Dies stellt einen enormen Vorteil dar, denn Phospholipide sind jene Fette, mit denen Ihr Gehirn und all Ihre Zellmembrane ausgekleidet sind. Somit wird durch die Einnahme von Krillöl alles gut versorgt. Ich persönlich empfehle Krillöl, da pflanzliche Omega-3-Fettsäuren im Körper zunächst einmal in die benötigten langkettigen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA umgewandelt werden müssen und diese Umwandlungsrate mitunter sehr klein sein kann. Demnach ist eine bewusste Nahrungsergänzung mit Krill das Beste, was Sie Ihrem Körper geben können. Ein Gramm Krill-Öl enthält rund 300mg Omega-3-Fettsäure und 20mg Omega-6-Fettsäure, was einem Verhältnis von 15:1 entspricht und super ist. Eine wichtige Rolle spielt hierbei außerdem der niedrige Anteil an Arachidonsäure.


Was ist Arachidonsäure? 
Vorkommen/ Entstehung:
Arachidonsäure ist in allen tierischen Produkten enthalten, jedoch in recht unterschiedlichen Mengen (z.B. in Fleisch mehr als in Fisch). Krill enthält extrem wenig davon. Sehr hoch hingegen ist der Anteil derselben beispielsweise in Produkten vom Schwein (Schmalz), in Eigelb und Thunfisch. Es hängt also stark davon ab, wie wir uns ernähren, ob und wie viel Arachidonsäure in unseren Körper gelangt. Darüber hinaus wird auch körpereigene Arachidonsäure aus Omega-6-Fettsäuren gebildet.

Wirkung:
Nehmen Sie also ernährungsbedingt viel Omega-6-Fettsäure, zuckerreiche Nahrung und schlechte Kohlenhydrate zu sich, wird vermehrt Arachidonsäure in Ihre Zellen eingeschleust. Dies wiederum bildet den Ausgangspunkt für die Synthese von Prostaglandinen und Leukotrienen, welche eine besondere Bedeutung für entzündliche Prozesse in Ihrem Körper besitzen. Sie können sich sicher vorstellen, dass dieser Entzündungsprozess zahlreiche Krankheiten bedingt.

 

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den essentiellen Fetten.
Das bedeutet: Wir müssen Omega-3-Fettsäuren zu uns nehmen, da unser Körper sie nicht selbst herstellen kann. Doch wozu werden Omega-3-Fettsäuren konkret benötigt? Nahezu überall in Ihrem Körper sind die wertvollen Fettsäuren unerlässlich:
· für eine elastische Zellmembran unserer 100 Billionen Zellen, für einen reibungslosen Stoffwechsel
· für die Produktion von Hormonen
· für die Eiweißsynthese
· für den Zellstoffwechsel
· für die Versorgung der Gelenke mit Schmierstoff
· für die Vermeidung von Entzündungen
· für die Feuchtigkeit und Spannkraft von Haut und Haaren
· für die Bildung der körpereigenen Abwehrzellen
· für den Schutz vor Infektionskrankheiten

Wenn Sie also darauf achten, Ihren täglichen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren zu decken, beugen Sie Krankheiten, die durch die entzündlichen Prozesse der Arachidonsäure entstehen können, gezielt vor und verhindern diese bestenfalls. Eventuell bereits bestehende entzündliche Erkrankungen erfahren Linderung.


Warum ist es schwieriger, den Bedarf an Omega-3 vegan zu decken?
Die vegane Ernährung bietet sehr viele Quellen für Omega-3-Fettsäuren, wie z.B. Leinsaat, Hanfsaat, Chiasamen, Walnüsse und natürlich die entsprechenden Öle: Leinöl, Hanföl, Chiaöl und Walnussöl. Doch ganz so einfach ist es leider nicht! Denn oft steht das ungünstige Omega-6 im schlechten Verhältnis zu Omega-3. Je mehr Omega-6-Fettsäuren in Ihrem Speiseplan enthalten sind – beispielsweise in den beliebten Küchenölen wie Soja-, Sonnenblumen- und Distelöl - umso schlechter verläuft die Umwandlung und es entsteht erneut im Körper vorwiegend die entzündungsfördernde Arachidonsäure, welche diverse Entzündungsprozesse auslösen bzw. verstärken kann. Deshalb ist die ausreichende und vor allem gute Versorgung unseres Körpers mit Omega-3-Fettsäure so wichtig. Für Ihren Jungbrunnen und Ihr Wohlergehen.

Nicola Sautter



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